Hornissen (wie die Europäische Hornisse) stehen unter strengem Natur- und Artenschutz. Es ist grundsätzlich verboten, die Tiere zu fangen, zu verletzen, zu töten oder ihre Nester unbefugt zu zerstören.
Aufgrund der hohen Temperaturen in der veragngenen Woche war das Lubibad besonders gut besucht und die Hornissen nun mit sehr viel Trubel im Feibad konfrontiert - keine gute Situation für Mensch und Tier. Frank Krein, 1. Vorsitzender des Imkervereins Wesermünde und ehrenamtlich tätiger Wespen- und Hornissenberater im Landkreis Cuxhaven, hatte sich kurzerhand bereiterklärt die Hornissen fachgerecht umzusiedeln.
Mit einer speziellen Vorrichtung und gut geschützt in einem Imkeranzug konnte Frank Krein die Hornissen absaugen. Bei diesen Arbeiten wurde aber auch klar, dass die Hornissen-Königin nicht mehr lebte. Sie wurde wahrscheinlich bereits erstmaligen Öffnen des Strandkorbes verletzt bzw. getötet.
Doch für das verbleibende Volk bestehe noch Hoffnung, so Krein. Die Hornissen würden nun versuchen, sich in ein anderes Volk "einzubetteln". Dazu bringen sie z.B. Insekten als Geschenk mit und hoffen darauf, ins neue Volk aufgenommen zu werden.