Krügers Besuch gehört zu einer Reihe von Unternehmensbesuchen des Landrates, bei denen die Unternehmerinnen und Unternehmer für sie wichtige Themen mit dem Landrat besprechen können. Mit dabei: Bürgermeister Guido Dieckmann, die Erste Gemeinderätin Claudia Lühmann, Bereichsleiterin Wirtschaft, Mobilität & Tourismus Katja Link sowie Kerstin Heins von der Wirtschaftsförderung.
Auch bei der Ordemann GmbH mit insgesamt rund 80 Mitarbeitenden ist ein Wandel spürbar. Früher ein Unternehmen, ist es heute in drei eigenständige Unternehmen mit einer jeweiligen Spezialisierung unterteilt: Tischlerei, Wintergarten und Dachdeckerei. Die Unternehmen bieten individuelle Lösungen für Fenster und Türen, Wintergärten und Terrassendächer in Top-Qualität sowie professionelle Ideen und Umsetzung im Dach- und Holzbau.
Und auch der gesellschaftliche Wandel im Bereich Work-Life-Balance ist bei Ordemann spürbar. Die Tischlerei habe derzeit 45 Mitarbeitende sowie 5-6 Auszubildende zum Tischler, meistens zwei je Ausbildungsjahr. Doch die Suche nach Auszubildenden werde von Jahr zu Jahr schwieriger, berichtet Tischerlei-Geschäftsführer Robin Mehrtens. Gründe gäbe es hierfür einige, z.B. seien die Arbeitszeiten teilweise nicht attraktiv genug für die jungen Erwachsenen. Manchmal hapere es aber auch an der schulischen Qualifikation.
Was kann der Landrat tun?
Von Landrat Thorsten Krüger wünschen sich Wilfried und Robin Mehrtens mehr digitale Services, die auch von Unternehmen unbürokratisch genutzt werden können. Hier, so Krüger, gäbe es tatsächlich auch in der Landkreisverwaltung noch Handlungsspielraum und betont gleichzeitig, wie wichtig ihm eine gute Zusammenarbeit mit dem regionalen Handwerk, über alle Gewerke hinweg, sei.
Im Anschluss an das Gespräch luden Wilfried und Robin Mehrtens alle Beteiligten zu einer Führung durch die verschiedenen Fertigungshallen und über das Betriebsgelände ein.